| Einige Duftstoffe sind natürlichen Ursprungs,
andere künstlich erzeugt: Duftstoffe. Meist empfinden wir sie als
angenehm. Wir nutzen sie deshalb freiwillig - etwa in Parfüms.
Wir sind Duftstoffen aber immer häufiger ausgesetzt, wenn wir es nicht wollen oder wissen. Diese
sogenannten „Luftverbesserer“ finden sich zum Beispiel auch in Wasch- und Reinigungsmitteln oder Duftkerzen, die wir in den eigenen vier Wänden nutzen. Auch im öffentlichen Raum sind wir mit Duftstoffen oftmals unbewusst konfrontiert, etwa wenn sie sich über Klimaanlagen in Kaufhäusern, oder Büros verteilen. Es duftet allerorten. Für den Menschen kann das zum Problem werden – gerade für sensible Personen.
Weiterhin gibt es sogar Firmen, die sich auf das Thema Duftstoffe
spezialisiert haben und deren Möglichkeit zur indirekten oder gar
direkten Bewusstseinsbeeinflussung als Geschäftsmöglichkeit zu
nutzen machen. So gibt es Studien, welche belegen, dass ein ganz
gezielter Einsatz von speziellen oder den "richtigen"
Duftstoffen in Kaufhäusern oder Supermärkten das Kaufverhalten der
Kunden durchaus beeinflusst werden kann.
Man sollte sich also nicht wundern, wenn man in einem Kaufhaus
herumschlendert und plötzlich neben einem "angenehmen"
Geruch auch noch ein "unerklärliches Bedürfnis" hat,
Produkte zu kaufen. Nicht nur das diese Art von Manipulation schon
sehr bedenklich ist, da sie durchaus sehr direkt in die Psyche des
Menschen eingreifen kann (psychoaktive Duftstoffe), sie nimmt auch
noch zusätzlich eine Gefährdung der Kunden in Kauf, da nicht jeder
Mensch gleich auf solche Duftstoffe reagiert.
Zukünftig werden wir dann eventuell an den Eingängen der
Kaufhäuser und Supermärkten ein großes Schild erblicken können,
auf dem in etwa stehen könnte: "Werte Kunden, in unseren
Räumen werden Duftstoffe angewendet. Etwaige Wirkungen und
Nebenwirkungen sind wie folgt: ......" Das es bald soweit
kommen kann, haben wir sicherlich nicht nur den Umstand zu
verdanken, dass die Anzahl der Allergiker ständig stark ansteigt,
denn es gibt durchaus Gedankengänge der Europäischen Union, den
Kunden vor Duftstoffen besser Schützen. Das kann auch bedeuten,
dass in öffentlichen Räumen ein Duftstoffverbot erlassen wird bzw.
das anwenden und versprühen von Duftstoffen verboten wird.
Den gesamten Beitrag zu diesem Thema können Sie auf den Seiten
des Umweltbundesamtes nachlesen. (www.umweltbundesamt.de/uba-info-presse/2006/pd06-035.htm)
Quelle einiger Textabschnitte:
Umweltbundesamt
Postfach 1406
06813 Dessau
www.umweltbundesamt.de
Die Duftstoff-Allergie auf dem Vormarsch
Es ist schon fast wie ein kleines Lauffeuer, was sich da unter
der Bevölkerung ausbreitet. Nur dieses mal ist es kein Gerücht was
sich hier so rasant vermehrt, es ist eine Allergie, die es im
wahrsten Sinne des Wortes "in sich" hat. Wo hin man auch
geht und richt, Duftstoffe sind überall nur leider sind die
wenigsten Duftstoffe noch natürlichen Ursprungs. Die Chemie hat
die Natur in diesem Bereich leider fast vollständig verdrängt und
wenn man heute noch glaubt einen frischen Vanille- oder Erdbeerduft
wahrzunehmen zu können, dann liegt man wohl oftmals ganz schön
daneben. Es sind heute bestimmte Lösungsmittel, die den Duft von
bekannten Dingen und Objekten fast perfekt imitieren und wir somit
tatsächlich an der Nase herumgeführt werden. Wenn man heute also
zum Beispiel einen frischen Waldduft einatmet, dann kann es auch durchaus sein,
dass wir da gerade an einer "Flasche Verdünnung"
schnuppern und wir es nicht im geringsten erahnen, was wir damit unserem Körper
antun! Man kann nur hoffen, dass irgendwann einmal die Vernunft
vor dem Geldwahn steht und wir aufhören und selbst solch einen
evtl. Schaden zuzufügen. Wenn man einmal zu den Duftstoff
Allergikern gehört, kann das Leben wirklich zu einem
Spießrutenlauf werden und schon das tägliche Waschen, Duschen,
Baden oder die Haarpflege sind alles andere als Leicht, denn in fast
jeder Seife, Duschbad, Shampoo oder Pflegeprodukten sind Duftstoffe
enthalten. Unser Tipp zum Thema: parfümfreies
Duschbad oder Shampoo ohne Duftstoffe 
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